Wie können wir helfen?
Informationen über die Hilfeleistung derer, die wegen der russischen Besetzung der Ukraine in Not geraten sind
Auf der Tagung am 26. Februar 2022 hat die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn einen Beschluss über die Unterstützung der, wegen der russischen Besetzung der Ukraine, in Lebensnot geratenen und zur Flucht gezwungenen Mitmenschen gefasst.

Hilfeleistung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn (ELKU)
Im Bewusstsein der eigenen Größe und Möglichkeiten und im Zeichen der lutherischen Traditionen, die Professionalität vor Augen haltend möchte die ELKU denen, die in schwieriger Not sind, helfen, weswegen sie vor allem auf die ost-ungarischen Gebiete fokussiert, wo die Flüchtlinge in Ungarn zu allererst empfangen werden.
Unter der Leitung des Evangelisch-Lutherischen Hilfsdienstes in Nyíregyháza und in Zusammenarbeit weiterer Institute prüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich die Lage an der Grenze und erkundigen sich über die konkreten Bedürfnisse der Geflüchteten, damit noch am selben Tag Anschaffungen gemacht werden können.
So können die Spenden gezielt und in kurzer Zeit den Bedürfnissen nach zusammengestellt werden, wodurch wir den Familien unmittelbar und vor Ort helfen, die meistens schon am nächsten Tag weiterziehen. Aus den eingeflossenen Spenden kaufen wir die benötigten Sachen, und finanzieren unsere Kollegen, die Ukrainisch sprechen und bei der Unterstützungsarbeit helfen und die Ankommenden mit Informationen versehen.
Spendensammlung
Der schnellste und effektivste Weg der Hilfeleistung realisiert sich durch Spendengelder, daher bitten wir Sie, wenn Sie die Möglichkeit haben, den Flüchtlingen durch Banküberweisungen auf das folgende Konto zu helfen:
- Name: Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn
- IBAN: HU70 1170 7024 2047 8070 0000 0000
- SWIFT: OTPVHUHB
Sammeln von Gegenständen und Informationen über Unterkunftsmöglichkeiten
Wegen der sich fortdauernd ändernden Ansprüche bitten wir Sie - im Falle einer Sachspende oder eines Unterkunftsangebots - unbedingt und zuerst Attila Mészáros, den Flüchtlingsreferenten des Landeskirchenamtes der ELKU unter der E-Mail-Adresse oder unter der Telefonnummer +36 20 513 3152 zu kontaktieren.
Zusammenarbeit mit humanitären Hilfsorganisationen
Das Landeskirchenamt hat einerseits - auf entsprechenden Kanälen - dem ungarischen Staat die Hilfe der Evangelisch-Lutherischen Kirche angeboten. Andererseits hat sie sich mit dem Ökumenischen Hilfswerk in Ungarn in Verbindung gesetzt um falls es nötig wird auch mit ihm zusammenwirken zu können.
Neben der konkreten Hilfeleistung bitten wir unsere Kirchenmitglieder und Partner für die Verbesserung der Lage in der Ukraine weiterhin zu beten.
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Das untere Gebet von leitendem Bischof dr. Tamás Fabiny, hilft uns dabei, uns in die Lage der Kriegsflüchtlinge einzufühlen und in den Bibelversen Halt zu finden.

